
Antwort auf diese Fragen gibt das "Profil evangelischer Kindertageseinrichtung in Baden". DasProfil_Auflage2019.pdf [6.1 MB]
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Wo evangelisch draufsteht, soll auch evangelisch drin sein - und das in diesen erkennbaren Eckpunkten:
Fachliche Qualität - Freundliche Beziehungen - Angebot christlicher Lebensorientierung - Leben in religiöser und weltanschaulicher Vielfalt - Teilhabegerechtigkeit - Zusammenleben mit der Kirchengemeinde.
Dazu gehören natürlich ganz grundständige religionspädagogische Anliegen wie Zugänge zu biblischen Geschichten, christliche Rituale oder die Gestaltung des Kirchenjahres.
Zum Profil evangelischer Kindertageseinrichtungen gehört auch
- Religion von Anfang an, also auch bei Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren
- ein aktives und sensibles Miteinander der unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen
- die Stärkung der Kinder für die Herausforderungen des Lebens (Resilienz) durch Religion
- die Wertschätzung von Vielfalt, Ermächtigung zu und Ermöglichung von Teilhabe (Inklusion)
- Erziehungspartnerschaft mit den Eltern auch in religiösen Fragestellungen und Themen.

Das Evang. Profil - Kurzfassung in verschiedenen Sprachen
Den überarbeiteten Flyer zum Evangelischen Profil gibt es jetzt auch in folgenden Sprachen: englisch, französisch, türkisch und russisch. Zum Weitergeben an die Eltern.
Den überarbeiteten Flyer zum Evangelischen Profil gibt es jetzt auch in folgenden Sprachen: englisch, französisch, türkisch und russisch. Zum Weitergeben an die Eltern.
Zur Stärkung dieses Evangelischen Profils in Kitas hat die Landessynode im Frühjahr 2017 ein Projekt beschlossen:
Innerhalb von fünf Jahren sollen pädagogische Fachkräfte ihre religiöse Wahrnehmungs- und Sprachfähigkeit vertiefen, ihre religiöse Symbol- und Ritualkompetenz (Gestaltungsfähigkeit) stärken und sich noch mehr mit der Kirchengemeinde und den örtlichen Institutionen (z. B. Schule; begleitende Fachdienste; Diakonie) vernetzen. Dazu unterstützen „ReferentInnen für das Evangelische Profil“ vor Ort die Kitas, indem sie Fortbildungsbedarfe erheben und in unterschiedlichen Formen bedienen. (Text: RPI Karlsruhe)
Der Kirchenbezirk Baden-Baden und Rastatt hatte bereits an der Pilotphase teilgenommen. Als Verantwortliche ist inzwischen Susanne Betz tätig.

