Fusion zur Evangelischen Christuskirche

„Prüft alles und behaltet das Gute!“– so lautet passend die Jahreslosung für 2025, die Losung des ersten gemeinsamen Jahres der dann fusionierten Christusgemeinde aus den bisherigen Pfarrgemeinden: Paulus- und Luther- und Stadtkirchengemeinde. Alle Gremien in Kirchengemeinde und Kirchenbezirk haben der Fusion und dem Namen zugestimmt, das Neue ist auch vom Evangelischen Oberkirchenrat genehmigt.

 
Alles prüfet – was war und ist immer noch alles zu prüfen von den Ältestenkreisen und Sekretariaten: von A wie Archiv bis Z wie zentrales Büro … und eine ganze Menge dazwischen. Was soll wo künftig stattfinden? Wer ist jetzt für welche Arbeitsbereiche zuständig? Was soll beibehalten und verändert werden, was kann übernommen und was muss aufgegeben werden? Das alles erfordert noch eine Menge Geduld und Fingerspitzengefühl, Mut zum Ausprobieren und Angehen, manchmal auch Schweigen oder ständiges Kommunizieren sowie viel Erklären und Vermitteln.
Bei einem spannenden Klausurtag in der wunderbaren und wohltuenden Atmosphäre des Klosters Lichtental haben die vollständig versammelten drei Ältestenkreise mit kompetenter und charmanter Moderation zahlreiche Themen behandelt und drei wegweisende Entscheidungen gefällt, sowie diese im Kooperationsraum inzwischen auch abgeklärt.
Aus einer immensen Zahl von Namensvorschlägen – vielen Dank allen, die sich daran beteiligt haben mit sehr interessanten Ideen und klugen Erklärungen – wurde nach einem gestuften Prozess schließlich der Name „Evangelische Christusgemeinde“ ab 2025 mehrheitlich festgelegt (auf den zweiten Platz kam „Bonhoeffergemeinde“).
Die Ältesten behalten bis zur nächsten Kirchenwahl im Advent 2025 ihre Ämter – auch im Kirchengemeinderat und in der Bezirkssynode. Sie bilden ab dem 1. Januar 2025 einen gemeinsamen Ältestenkreis für die neue Christusgemeinde und nehmen die Verantwortung für Gemeinde, Geld, Gebäude, Gottesdienste etc. gemeinsam und ortsbezogen wahr.
 
Bis auf weiteres gilt nachfolgender Gottesdienstplan (mit Sonderregelung an Feiertagen):
Die Christusgemeinde feiert zusammen am Sonntagmorgen um 10 Uhr in der Stadtkirche.
 
Daneben gibt es als zusätzliches Angebot im Monat drei Abendgottesdienste:
 
·  am zweiten Samstag um 18 Uhr in der Michaelskapelle in Ebersteinburg
·  am dritten Sonntag um 17 Uhr in der Pauluskirche mit Kindergottesdienst und Kirchencafé
·  am vierten Sonntag um 18 Uhr in der Lutherkirche.
 
Sind eine oder beide der derzeit vakanten Pfarrstellen wieder besetzt, wird frisch überlegt, welche Gottesdienste wo und wie künftig angeboten werden. Das Gute soll im Sinne der Jahreslosung aus dem 1. Thessalonicher 5, 21 letztlich behalten werden – wobei darüber natürlich die Meinungen kräftig auseinander gehen, was in der konkreten Situation das Gute ist. Die Gemeinden werden weitgehend einbezogen, soweit machbar und sinnvoll. Entscheiden muss der fusionierte Ältestenkreis – begleiten Sie und wir alle diese Menschen mit Ermutigung und Vertrauen sowie Dankbarkeit und Wertschätzung! Wer dabei sein möchte – die nächste Kirchenwahl bietet ausreichend Gelegenheit.
 
Pfarrer Thomas Müller, Stadtkirchengemeinde Baden-Baden
(Text aus dem Gemeindebrief Ausgabe 3/2024).